Harry Houdini: Doodle für einen Entfesslungskünstler

Harry Houdini gehört zu einer besonderen Spezies von Menschen. Sein Name überlebte vor allem durch den Mythos, für welchen der Entfesslungskünstler bereits zu seinen Lebzeiten gearbeitet hat. Die Suchmaschine Google hat dafür eigens ein Doodle entwickelt.

Google Doodle Harry Houdini

Google Doodle Harry Houdini

Zauberer haben stets die Menschheit fasziniert. Aber kaum ein anderer Künstler dieses Genres in den Gedächtnissen der Menschen derart präsent überlebt wie Harry Houdini. Sein Todestag ist für viele Fans der Zauberei, Mystik und Entfessungskunst Anlass zu Treffen. Doch wie konnte ein solcher Mythos um Harry Houdini entstehen?

Harry Houdini: Doodle für einen Entfesslungskünstler

Die Antwort ist wie bei vielen Legenden recht einfach – die perfekte Selbstinszenierung. Immer wieder ersann Erich Weiss, der am 24. März 2874 in Ungarn geboren wurde und später in den USA den Künstlernamen Harry Houdini annahm, neue dramatische Szenarien, um seine Kunst zur Schau zu stellen. Legendär und für immer in Erinnerung wird die „chinesische Wasserfolter“ bleiben, bei welcher Houdini kopfüber in Ketten gefesselt in einen Container voller Wasser getaucht wurde und sich daraus befreien konnte.

Normalerweise hätte ein Tod bei einem dieser Unternehmungen vermutlich noch mehr zur Legende beigetragen, allerdings war es eine einfache Blinddarmentzündung, welche Houdini schließlich das Leben kosten sollte, weil er die Schmerzen lange Zeit ignorierte.

Google ehrt den einzigartigen Entfesslungskünstler an seinem heutigen 137. Geburtstag mit einem eigens entworfenen Doodle.

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